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16.11.2011 - Wesel
Bushaltestelle - Projekt für dementiell Erkrankte
Im Unterricht „Demenzerkrankung und Umgang mit dementiell Erkrankten“ ihrer Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten AltenpflegehelferIn hatten die TeilnehmerInnen eine besondere Idee. Im Rahmen eines Projektes entwickelten Sie einen Prototypen einer Bushaltestelle. „Dementiell erkrankte haben oft einen großen Bewegungsdrang und fallen zurück in alte Rituale. Sie müssen zum Bus, um zur Arbeit, zur Familie oder nach Hause zu fahren“, erklärt Andrea Kaulfuss als „Projektleiterin“ die Grundidee des Projektes.
Genau das birgt aber oft Gefahren an vielbefahrenen Straßen und in derOrientierung.
So haben alle 17 TeilnehmerInnen knapp 3 Monate überlegt, entwickelt, kräftig angefasst und aus Beton, Plastik, Holz, Farben & Lack ist der erste Prototyp einer Bushaltestelle entstanden.
Diese kann im geschützten Umfeld (Garten o.ä.) aufgebaut werden als Ziel für die Demenzkranken, die dort „ankommen“ können und trotzdem imgeschützten Umfeld bleiben.
Das Bushaltestellen-Modell steht nun im Gartengelände des CJD Berufs-FörderungZentrums an der Alten Delogstr. und kann dort von Angehörigen dementiell Erkrankter, MitarbeiterInnen von Altenheimen und interessierten Bürgern angeschaut werden, die diese Idee gerne umsetzen und weitergeben dürfen.





